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übereinander gelegte Hände Inklusion von Menschen mit Behinderung an der Stadtteilschule Niendorf

 

Es hat sich viel verändert - Das Ziel bleibt!

Inklusion von Menschen mit Behinderung bedeutet für uns Schule und Unterricht so zu gestalten und weiterzuentwickeln, dass alle Kinder gemeinsam lernen können

•    ohne Aussonderung,
•    unter Beachtung eines jeden Menschen in seiner Besonderheit
•    und unter Wertschätzung seiner Bedeutung für die Gemeinschaft.

Wir sind offen für alle Kinder aus dem Stadtteil und bitten die Eltern beim Anmeldegespräch mit der Abteilungsleitung eventuelle Förderbedarfe ihres Kindes offen anzusprechen. Nur so können wir die notwendigen Bedarfe bereits in der Vorplanung für den neuen Jahrgang 5 berücksichtigen.

 

Veränderungen im Schulgesetz

Die im Oktober 2009 von der Bürgerschaft verabschiedete Veränderung des Hamburger Schulgesetzes legt in §12 fest, dass alle Schülerinnen und Schüler mit sonderpädagogischem Förderbedarf das uneingeschränkte Recht auf den Besuch einer allgemeinbildenden Schule haben.

Damit verändern sich nicht nur die bisherigen Systeme und Strukturen der sonderpädagogischen Förderung tiefgreifend. Auch die allgemeinbildenden Schulen sind herausgefordert, ihre  Konzepte und Praxen dahingehend weiterzuentwickeln, dass das Recht auf Teilhabe und Persönlichkeitsentwicklung in der Schule ohne Einschränkung realisiert werden kann.

 

Unser Umgang mit der veränderten Situation – Zielperspektiven „Inklusion“

In den Inklusionsklassen werden in der Regel maximal 4 Schüler und Schülerinnen mit diagnostiziertem Förderbedarf gemeinsam mit Regelschülern unterrichtet. Allen Schülern werden individuelle Hilfen und Anregungen gegeben. Der Unterricht wird so gestaltet, dass den unterschiedlichen Lernvoraussetzungen und Potenzialen der Schüler Rechnung getragen wird. Durch die Unterstützung von Sonder- und Sozialpädagogen gibt es dafür vielfältige Möglichkeiten.

Die Entwicklungsarbeit in Richtung inklusive Schule betrifft alle Bereiche und Ebenen der Schulentwicklung (Klassen- und Jahrgangsteams, Fachkonferenzen, Ganztagsgestaltung, geplanter Umbau der Schule etc.) und braucht die Kreativität, den Mut und den Langmut aller Beteiligten.

Handlungsleitende Eckpunkte  in dem Gestaltungsprozess mit der Zielperspektive Inklusion sind dabei für uns:

•    Gemeinschaft der (gleichaltrigen) Schüler und Schülerinnen, an der man teilhaben kann.
•    Bindung zu Erwachsenen, die Sicherheit gibt.
•    Klare Strukturen (räumlich, zeitlich, Verabredungen im Umgang miteinander), die Orientierung ermöglichen.
•    Anspruchsvoller Unterricht für alle (Lernen am gemeinsamen Gegenstand auf unterschiedlichen Aneignungsniveaus).
•    Kooperation im Dreieck Schüler – Schule (und Hilfesysteme) – Eltern.

Wir arbeiten in diesem Prozess mit den unterschiedlichen Einrichtungen im Stadtteil (z.B. regionales Bildungs- und Beratungszentrum) zusammen, stehen im Austausch mit anderen Stadtteilschulen und organisieren Fortbildungen für unser Kollegium in Zusammenarbeit mit dem LI und pädagogischen Fachverbänden.

 

Ansprechpartnerin: Kristina Dutz, Inklusionsbeauftragte

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 



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