Die Näher_innen bei tms&Co präsentiert vom Theaterkurs der 12_2 Drucken

Donnerstag, 6. Juli 2017, 19 Uhr im Monsun Theater – Altona

2017-naeherinnenDer Theaterkurs 12_2 präsentiert das Stück "Die Näher_innen" in Anlehnung an Gerhart Hauptmanns "Die Weber".
Leitung: Stefan Valdes
Künstlerischer Coach: Lilli Thalgott
Eine Kooperation von Thalia und Schule, dem Schultheaterfestival tms & Co und der Stadtteilschule Niendorf

tms & Co. ist ein Kooperationskonzept der Behörde für Schule und Berufsbildung Hamburg im Rahmen des Hamburger Schultheaterfestivals » theater macht schule (tms)«: Ausgewählte Theaterkurse bekommen die Möglichkeit zu einer künstlerischen Kooperation mit einer konkreten Theaterproduktion. In diesem Jahr kamen die theatralen Impulse allesamt aus dem Spielplan des » Theater der Welt (TdW)«: Kooperationen mit »TdW  2017« Als Festival des Internationalen Theaterinstituts (ITI) präsentiert » Theater der Welt« alle drei Jahre wegweisende Leistungen und Entwicklungen des Theaters aus allen Kontinenten. Dieses Jahr fand es erstmals nach seiner Gründung 1989 wieder in Hamburg statt. Sechs Theatergruppen aus Hamburger Stadtteilschulen und Gymnasien haben sich von den TdW-Produktionen inspirieren lassen. Vorstellungen um 19 Uhr: 5,– Euro; Karten nur an der Abendkasse, Reservierungen unter www.monsuntheater.de ". 122 Jahre nach dem Erscheinen des Sozialdramas „Die Weber“ in fünf Akten finden Kund_innen der Billigmodekette Primark eingenähte Hilferufe in ihrer Kleidung. Alles nur ein schlechter Scherz oder ernstzunehmende Botschaften der Näherinnen, die zu Dumpinglöhnen Artikel für Modeunternehmen herstellen? Schüler_innen verbringen die meiste Zeit in der Schule und manche sehen diese eher als Ausbeutungsbetrieb als Teil ihrer Heimat. Aber wieso die „Arbeitswelt“ isoliert betrachten? Ist das nicht genauso ein Teil unserer selbst wie alles andere? Ein weiterer, wichtiger Punkt im Leben vieler Jugendlicher ist die Individualisierung, die zum Teil auch durch Kleidung ausgedrückt wird. Es scheint uns sehr wichtig zu sein, was wir an haben, aber weitaus weniger wichtig, unter welchen Umständen andere Menschen darunter leiden müssen, dass wir so unbekümmert in den Kleiderschrank greifen können. Zu welchen Aufständen sind wir heute noch fähig? Und wie verändern wir die Welt?"

 

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